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Praxistipps, Testberichte und Neuigkeiten für die Gewässerunterhaltung.

Brutboxen - Die Systeme im Überblick

Brutboxen - Die Systeme im Überblick

Das Prinzip von Brutboxen orientiert sich an der natürlichen Erbrütung von Fischeiern im Kieslückensystem und ist daher speziell für Salmoniden – wie Bachforelle und Lachs – gedacht. Die Fischeier werden im Augenpunktstadium innerhalb eines Gittergehäuses in ein Fließgewässer eingebracht, wo sie sich bis zum Schlupf von der Brutbox geschützt entwickeln können. Nachdem die Larven ein gewisses Wachstumsstadium erreicht haben, verlassen sie die Box oder müssen aktiv ins Gewässer entlassen werden, wo sie in ihrer natürlichen Umgebung aufwachsen. Das gewährleistet eine bessere […]

Grundlagen der Elektrofischerei

Grundlagen der Elektrofischerei

Die Elektrofischerei (auch: E-Fischen, E-Befischung) ist eine weit verbreitete und schonende Methode zum Fang von Fischen. Hierbei wird Strom eingesetzt um die Fische aus ihren Verstecken und an die Wasseroberfläche zu befördern. Für Laien mag das den Anschein haben, hier seien faule Angler am Werk. Doch dem ist nicht so. Bei E-Befischungen handelt sich stets um gut geplante Untersuchungen mit wissenschaftlichen Hintergrund, die nicht jeder ausführen darf. Rechtliche Vorschriften Genehmigungspflicht Jedes Elektrofischen ist genehmigungspflichtig. Um eine Genehmigung zu erhalten, muss […]

Richt- und Grenzwerte für die Wasseranalyse

Richt- und Grenzwerte für die Wasseranalyse

Hat man erst mal ein paar Messwerte mit der chemisch-physikalischen Gewässeruntersuchung zusammengetragen, möchte man natürlich wissen, was die gesammelten Zahlen bedeuten. Als Laie sitzt man dann schnell vor seinen Aufzeichnungen und fragt sich… Welche Messwerte sind denn jetzt gut und welche schlecht? Da wohl die meisten Gewässerwarte keine ausgebildeten Wasserchemiker sind, wird es schwer diese Frage aus dem Stegreif zu beantworten. Man benötigt also Hilfe – am besten ein Nachschlagewerk. In der Literatur findet man (leider nur wenige) Werke, die Richt- oder […]

Die chemische Gewässeruntersuchung

Die chemische Gewässeruntersuchung

An dieser Stelle werden die Einsatzzwecke der chemischen Gewässeruntersuchung zusammengefasst und aufgezeigt, wie die Datenerhebung sinnvoll und effizient eingesetzt werden kann. Meist sind diese Messungen zeitintensiv und erfordern vom Gewässerwart eine grundlegende Planung. Klare Zielsetzungen sind unverzichtbar, denn wer hier planlos misst, investiert viel Zeit, erhält aber nur bedingt belastbare Ergebnisse. In der Praxis kann man zwei Vorgehen unterscheiden, die kombiniert eingesetzt werden. Zum einen die regelmäßige Überwachung und Dokumentation des Gewässerzustands. Zum anderen ergänzende Einzelmessungen, die situationsabhängig eingesetzt werden. 1. Überwachung & […]

Grundlagen der Zugnetzfischerei

Grundlagen der Zugnetzfischerei

Bei der Zugnetzfischerei in Binnengewässern wird ein Zugnetz zum Fang von ganzen Fischschwärmen eingesetzt. Dabei ist das Netzgeflecht zwischen einer Schwimmleine an der Wasseroberfläche (Oberleine) und einer Sinkschnur am Gewässergrund (Unterleine) befestigt. Die Montage wird zunächst in tieferen Wasserbereichen ausgelegt und anschließend bis zum Ufer herangezogen. Durch das Einholen werden die Fische immer weiter zusammengetrieben  und können schließlich am Ufer entnommen werden. Als Gewässerwart kann man sich diese Technik zur Bestandskontrolle oder -regulierung zu nutze machen. Beste Zeiten sind Frühjahr und Herbst, […]

Gewässerwart werden - Ausbildung nötig?

Muss man vor der Wahl zum Gewässerwart eine bestimmte Prüfung oder Ausbildung absolvieren? Obwohl man es vielleicht im burökratisch geprägten Deutschland erwarten würde, ist es keine Pflicht. Jedes Vereinsmitglied kann sich ohne Vorkenntnisse zur Wahl aufstellen lassen. Es entscheidet allein die Mitgliederversammlung, wer Gewässerwart wird. Ausbildung trotzdem notwendig An dieser Stelle sei vor der Annahme gewarnt, komplett ohne Ausbildung auskommen zu können. Mindestens die Grundlagen-Seminare sollte jeder Gewässerwart besucht haben. Diese werden von diversen Fischerei-Verbänden oder staatlichen Fischereischulen meist im […]

Laichzeiten der deutschen Süßwasserfische

Laichzeiten der deutschen Süßwasserfische

Die Laichzeiten unserer Süßwasserfische unterscheiden sich zum Teil sehr stark und können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Die Sommerlaicher bevorzugen die wärmeren Monate des Jahres und sind meist Krautlaicher. Hierzu zählen beispielsweise die meisten Karpfenartigen, Barschartigen und der Hecht. Die Winterlaicher verrichten ihr Laichgeschäft in den kalten Monaten des Jahres. Ihre Eier benötigen kaltes Wasser und meist kiesigen Grund, um sich entwickeln zu können. In erster Linie sind dies die Salmoniden. Laichzeiten im Überblick Die folgende Liste zeigt die Laichzeiten […]

Aufgaben des Gewässerwarts

Beobachtungen, Proben & Analysen Die wichtigsten Aufgaben des Gewässerwarts sind die Datenerhebung durch Untersuchungen und Beobachtungen, die anschließende Auswertung der erhobenen Daten und die Interpretation der Ergebnisse.  Mit diesen Daten kann er den gesamten Gewässerzustand von Fließ- und Stillgewässern über kurze bis lange Zeiträume (Stunden bis zu Jahren) verfolgen, um Veränderungen im System erkennen und angemessen handeln zu können. Diese Tätigkeiten machen den größten Teil der Arbeit aus und erfordern einen relativ hohen Zeitaufwand, Sorgfalt und vor allem Engagement. Die folgenden Beispiele umreißen […]

Das Alter von Fischen

Das Alter von Fischen

Die Theorie Fische wachsen schubweise nach einem Kalt-Warm-Rhythmus. Im Sommer mehr, im Winter weniger. Dies liegt an deren wechselwarmen Körpertemperatur und am reichhaltigen Futterangebot im Sommer. Im Winter reduzieren sie ihren Stoffwechsel und wachsen dadurch wesentlich langsamer. Analog wachsen auch deren Hartstrukturen (Schuppen, Gräten etc.) in diesen Schüben mit. Hierbei entstehen verknöcherte Ringstrukturen in den Hartstrukturen, die sich optisch in Sommer- und Winterzeit unterscheiden lassen: schmale Winterringe mit hoher Gewebedichte und breite Sommerringe mit geringer Gewebedichte. Anatomische Altersbestimmung Der Aufbau […]

Konditionsfaktor bestimmen

Konditionsfaktor bestimmen
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Der Konditionsfaktor (auch Korpulenzfaktor oder K-Faktor) gibt einen groben Anhaltspunkt über das physische Befinden eines Fischs. Der ermittelte Wert ist ein grober Richtwert und zeigt, welche Kondition ein Fisch im Vergleich zu einem Artgenossen aufweist, der unter nahezu idealen Lebens- und Wachstumsbedingungen aufgewachsen ist. Um den K-Faktor auszurechnen wird zunächst die Körperlänge und das Gewicht des Fischs bestimmt und anschließend in die Fulton’sche Formel eingesetzt: Der daraus resultierende Konditionsfaktor wird mit vordefinierten Richtwerten aus der Literatur verglichen. Liegt der ermittelte Wert unterhalb des Richtwerts ist der Fisch tendenziell […]