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Grundlagen der Zugnetzfischerei

Grundlagen der Zugnetzfischerei

Bei der Zugnetzfischerei in Binnengewässern wird ein Zugnetz zum Fang von ganzen Fischschwärmen eingesetzt. Dabei ist das Netzgeflecht zwischen einer Schwimmleine an der Wasseroberfläche (Oberleine) und einer Sinkschnur am Gewässergrund (Unterleine) befestigt. Die Montage wird zunächst in tieferen Wasserbereichen ausgelegt und anschließend bis zum Ufer herangezogen. Durch das Einholen werden die Fische immer weiter zusammengetrieben  und können schließlich am Ufer entnommen werden.

Als Gewässerwart kann man sich diese Technik zur Bestandskontrolle oder -regulierung zu nutze machen. Beste Zeiten sind Frühjahr und Herbst, wenn die Fische etwas träger sind und das Pflanzenaufkommen gering ist. Wichtig ist, dass:

  • …der Untergrund möglichst frei von Hindernissen ist, so dass sich das Netz nicht verhaken kann.
  • …beim Einholen die Unterleine immer den Gewässergrund berührt, um das Entweichen der Fische zu verhindern.

Das Zugnetz im Einsatz

Wie man ein Zugnetz korrekt einsetzt, zeigt diese Video-Anleitung von Michael Kuhr, Pressesprecher des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein.

Über Niklas


Gewässerwart im Angelverein seit 2010, Vorsitzender eines Gewässerschutz Vereins und Gründer des Gewässerwart Blogs. Begeisterter Skandinavien-Fahrer, Angler und Medieninformatiker.

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